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17.07.10: Älteste Inschrift Jerusalems

JERUSALEM (inn) - Eine winzige Tonscherbe mit Keilschrift aus dem 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wird von Jerusalemer Archäologen als die älteste jemals in der Heiligen Stadt gefundene Inschrift gefeiert. Die Scherbe mit dem "sehr kunstvoll" eingedrückten Keilschrift-Text wurde im Erdreich unter einem Turm aus der Zeit des Königs Salomon (10. Jahrhundert) in der sogenannten "Stadt Davids" südlich des Tempelberges außerhalb der Stadtmauern Jerusalems gefunden.

Die Tontafel, knapp 2 mal 2,8 Zentimeter groß und nur einen Zentimeter stark, enthält die Worte "Du", "später" und "tun" in Akkadisch, der damaligen "Weltsprache". Der Jerusalemer Assyrologe Wayne Horowitz und sein ehemaliger Doktorand Takayoshi Oshima, der heute an der Universität von Leipzig lehrt, entzifferten den kurzen Text.

Die Entdecker der Inschrift, Eilat Mazar, Gabriel Barkay und Zachi Zweig von der Hebräischen Universität in Jerusalem, vermuten, dass die Tontafel im Besitz eines königlichen Haushalts war, zumal sie nahe der Akropolis, des ältesten Teiles Jerusalems, gefunden wurde.

Die bisher älteste in Jerusalem gefundene Inschrift ist die 600 Jahre jüngere "Hiskias-Inschrift". Sie wurde in die Wand des Siloah-Tunnels in alt-hebräischer Schrift geritzt und feierte den Durchbruch des in der Bibel erwähnten Wassertunnels. Sie wurde schon im 19. Jahrhundert gefunden und wird heute im Topkapi-Museum in Istanbul aufbewahrt.

Die jetzt gefundene Tonscherbe dürfte aus der gleichen Periode stammen wie rund 380 Tafeln aus dem Archiv des ägyptischen Pharao Amenhotep IV. in Amarna. Jener Pharao lebte im 14. vorchristlichen Jahrhundert. Das Amarna-Archiv enthält diplomatischen Briefwechsel mit Königen aus dem Lande Kanaan und Syrien. Sechs Tontafeln stammen von Abdi-Heba, einem Herrscher in Jerusalem. Die Archäologin Eilat Mazar vermutet, dass die jetzt entdeckte Tafel ursprünglich dem Pharao in Ägypten zugeschickt werden sollte. Juval Goren von der Universität in Tel Aviv stellte fest, dass der Lehm, aus dem die Scherbe gebrannt wurde, aus der Gegend von Jerusalem stammt. Deshalb könnte sie auch Teil eines Archivs in Jerusalem gewesen sein, wo vielleicht Kopien der Briefe an den Pharao aufbewahrt wurden. Die Ägypter herrschten damals über die Region und hatten sich die lokalen Könige untertan gemacht.

Nach Angaben von Mazar bezeuge der Fund die Bedeutung Jerusalems in der späten Bronzezeit. Mangels bedeutender archäologischer Funde aus dem 14. Jahrhundert vor Christus in Jerusalem argumentierten manche Forscher, dass die Stadt kein wichtiges Zentrum gewesen sei. Mazar hingegen behauptet, dass der biblische König David die Stadt deshalb erobert habe, weil sie schon vor seiner Zeit eine wichtige Rolle spielte.

Die Ausgrabungen von Eilat Mazar in der "Stadt Davids" sind politisch höchst umstritten. Pro-palästinensische Organisationen bekämpfen sie, weil sie angeblich in unseriöser Weise "jüdische" Ansprüche auf Jerusalem seit der biblischen Epoche nachweisen sollen. Die jetzt gefundene Scherbe ist etwa 200 Jahre älter als der Exodus der Israeliten unter Moses aus Ägypten, und beweist, dass es in Jerusalem vor König David andere Herrscher gegeben haben muss.  

Von: U. Sahm


17.07.10: Wenig Sex und Gewalt im israelischen Fernsehen

ARIEL (inn) - Was in der westlichen Welt fast selbstverständlich scheint, ist in Israel kaum zu sehen: Das israelische Fernsehen zeigt weitaus weniger Sex und Gewalt als US- Sender. Das ergab eine Studie der Universität Ariel in Samaria.

Viele Privatsender locken ihre Zuschauer durch Nacktszenen oder brutale Filmsequenzen. In Israel sei das nicht nötig. Die Quoten von "Big Brother" schießen auch ohne entblößte Haut in die Höhe, berichtet die deutsche Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine". Wie die Studie um den Wissenschaftler Amir Hetzroni belegt, zeigen israelische Fernsehprogramme im Vergleich zu US-Sendern 30 Prozent weniger sexuellen Inhalt und 80 Prozent weniger gewalttätige Szenen.

Hetzroni verglich bei seiner Erhebung 77 Stunden amerikanisches mit 55 Stunden israelischem Fernsehen. Sein Augenmerk legte er auf die Dauer von Küssen, Berührungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dabei stellte er fest, dass generell weniger Sex und Gewalt im Fernsehen auftauchen, als Zuschauer annehmen. Vor allem in Israel pflege man einen sehr spärlichen Umgang mit solchen Szenen.

Kaum einladende Sexszenen

Im Vergleich zu den USA zeigten sich die Israelis jedoch offener gegenüber Minderheiten, berichtet die "Jüdische Allgemeine". So werden in Israel sexuelle Sprache und Szenen mit Homosexuellen um 20 Prozent häufiger gezeigt als in den USA. Auch Sequenzen, in denen ein Schauspieler völlig nackt zu sehen ist, sind keine Ausnahme. Hetzroni verdeutlicht in der Studie aber auch, dass die Sexszenen in den USA einladender gestaltet sind als in Israel.

Gewalt wird nicht viel Platz eingeräumt. Sie werde selten und nur in sehr kurzen Sequenzen dargestellt, heißt es in der Studie. Während der Hauptsendezeit würden innerhalb einer Stunde höchstens 30 Sekunden gewalttätige Szenen gezeigt, Nachrichtensendungen wurden bei der Untersuchung ausgeschlossen. In den USA entspricht dies 103 Sekunden pro Stunde. Selbst Werbung sei in Israel weniger gewaltverherrlichend.

Eindruck widerspricht Realität

Für die geringen Zahlen macht Hetzroni die Nachfrage, konservative Zuschauer und strikte Vorgaben des Landes verantwortlich. "Oft glauben Menschen jedoch, dass Fernsehen voll ist mit Gewalt und ausuferndem Sex", sagte der Wissenschaftler. "Es ist aber nicht so, sondern nur der Eindruck vieler. Vielleicht, weil sie sich an ein Programm erinnern, in dem es so war." Allerdings würden in Kriegszeiten Bilder, in denen Gewalt gezeigt werde, ansteigen.

In Israel ist der Fernseher in vielen Familien ein Nebenbeimedium. Viele Kinder haben bereits in jungen Jahren ein eigenes Gerät. Die meisten Eltern bekämen nicht mit, wie viel Gewalt sich die Jungen und Mädchen tatsächlichen ansähen, sagte die Psychologin Takli Gatt aus Tel Aviv. Sie warnt vor Sex und Gewalt im Fernsehen.

Von: A. Klotz

17.07.10: KIRGISTAN: Jesus hilft als Arzt

Eine der Schwestern in Kirgisistan hörte mitten in der Nacht lauten Lärm genau unter ihrem Appartement. Als sie nach draußen eilte, sah sie, dass vier junge Leute einen Autounfall gehabt hatten und nun bewegungslos im Autowrack lagen. Andere Nachbarn waren ebenfalls wach geworden und auf die Straße gekommen und riefen nun zu Allah. Die Schwester rief: „Nicht Allah, sondern Jesus!“ und versuchte, die Körper aus dem Auto zu zerren. Die anderen standen ein wenig abseits, weil sie Angst vor Feuer und einer Explosion hatten, da überall Benzin ausgelaufen war. Die Schwester gab nicht auf, bis alle vier Personen aus dem Auto befreit waren und in sicherem Abstand vom Wrack auf dem Bürgersteig lagen. Die Menschen in der Menge dachten, sie seien tot und klagten und weinten. Dann begann die Schwester im Namen Jesu über den vier Körpern zu beten. Und in dem Moment standen die vier auf und liefen herum! Die Reaktion der Menschenmenge kann man sich lebhaft vorstellen!

Waren sie wirklich tot oder nur bewusstlos? Ich weiß es nicht, aber die Menschen dort dachten, sie seien tot. Die Schwester, die für sie betete, arbeitet im medizinischen Bereich als Krankenschwesterassistentin und auch sie dachte, die vier jungen Leute seien tot. Und da es mitten in der Nacht irgendwo in Kirgisistan war, hatten auch weder Polizei noch Krankenwagen Bereitschaftsdienst.

Man sollte glauben, dass vier Auferweckungen in Jesu Namen genug Aufregung für eine Nacht seien, doch als sie alle dort herumstanden, erlitt eine junge Frau einen epileptischen Anfall. Ihre Mutter wollte sie retten und andere riefen erneut zu Allah. Noch einmal begann unsere Schwester im Namen Jesu zu beten und sofort beruhigte sich die junge Frau und kam wieder zu sich. Seither hatte sie keinen Anfall mehr. Der Arzt Jesus leistet großartige Arbeit!

Wie sich die Dinge doch ändern können! Früher mieden ihre Nachbarn diese Schwester, weil sie eine Nachfolgerin Jesu war. Jetzt allerdings kommen regelmäßig einige zu ihr nach Hause, um mit ihr über Jesus zu reden. Eine der Schwestern in Kirgisistan hörte mitten in der Nacht lauten Lärm genau unter ihrem Appartement. Als sie nach draußen eilte, sah sie, dass vier junge Leute einen Autounfall gehabt hatten und nun bewegungslos im Autowrack lagen. Andere Nachbarn waren ebenfalls wach geworden und auf die Straße gekommen und riefen nun zu Allah. Die Schwester rief: „Nicht Allah, sondern Jesus!“ und versuchte, die Körper aus dem Auto zu zerren. Die anderen standen ein wenig abseits, weil sie Angst vor Feuer und einer Explosion hatten, da überall Benzin ausgelaufen war. Die Schwester gab nicht auf, bis alle vier Personen aus dem Auto befreit waren und in sicherem Abstand vom Wrack auf dem Bürgersteig lagen. Die Menschen in der Menge dachten, sie seien tot und klagten und weinten. Dann begann die Schwester im Namen Jesu über den vier Körpern zu beten. Und in dem Moment standen die vier auf und liefen herum! Die Reaktion der Menschenmenge kann man sich lebhaft vorstellen!

Waren sie wirklich tot oder nur bewusstlos? Ich weiß es nicht, aber die Menschen dort dachten, sie seien tot. Die Schwester, die für sie betete, arbeitet im medizinischen Bereich als Krankenschwesterassistentin und auch sie dachte, die vier jungen Leute seien tot. Und da es mitten in der Nacht irgendwo in Kirgisistan war, hatten auch weder Polizei noch Krankenwagen Bereitschaftsdienst.

Man sollte glauben, dass vier Auferweckungen in Jesu Namen genug Aufregung für eine Nacht seien, doch als sie alle dort herumstanden, erlitt eine junge Frau einen epileptischen Anfall. Ihre Mutter wollte sie retten und andere riefen erneut zu Allah. Noch einmal begann unsere Schwester im Namen Jesu zu beten und sofort beruhigte sich die junge Frau und kam wieder zu sich. Seither hatte sie keinen Anfall mehr. Der Arzt Jesus leistet großartige Arbeit!

Wie sich die Dinge doch ändern können! Früher mieden ihre Nachbarn diese Schwester, weil sie eine Nachfolgerin Jesu war. Jetzt allerdings kommen regelmäßig einige zu ihr nach Hause, um mit ihr über Jesus zu reden.

Quelle: STEVE & MARILYN HILL, HARVEST NOW / JoelNews

17.07.10: IRAN: Tausende Muslime träumen von Jesus und werden Christen

In der iranischen Hauptstadt Teheran wurden im Lauf der letzten Monate tausende Muslime Christen. Sie treffen sich illegal in Hauskirchen. Dies berichtete die iranische Pastorin Mahim Mousapour, die in Deutschland im Exil lebt. Iranische Freunde erzählten ihr, dass Jesus den Muslimen in Träumen erscheint, Drogenabhängige frei von ihrer Sucht werden und Kranke überraschend geheilt werden. Diese jungen Christen werden immer mutiger und reden öffentlich über ihren Glauben. Mahim Mousapour schätzt, dass allein in Teheran über 100729 solcher Christen leben.

Insgesamt wächst das Interesse am christlichen Glauben in der islamischen Republik stark, obwohl es verboten ist, die Religion zu wechseln. Christen haben keine Karrierechancen in staatlichen oder privaten Unternehmen. Es ist verboten, sich taufen zu lassen oder „Halleluja“ zu sagen. Kürzlich beleidigte Mahmoud Ahmadinejad, der iranische Präsident, die Christen schwer, als er ankündigte, er werde „der Taube den Kopf abreißen“ – die Taube ist das Symbol für den Heiligen Geist. Mahim Mousapour kritisierte, dass Muslime, die sich zu Jesus bekennen, ohne Grund verhaftet und gefoltert werden. Einige von ihnen gelten als spurlos vermisst.

Quelle: MAHIM MOUSAPOUR / JoelNews

17.07.10: INDIEN: 1˙000 Angriffe auf Christen innerhalb von 500 T...

Eine Studie zeigt, dass es allein im indischen Staat Karnataka 1729 Angriffe auf Christen innerhalb von 500 Tagen gab, wie Compass Direct News berichtet. Im Gegensatz zum Staat Orissa galt es nie als sehr wahrscheinlich, dass Christen in Karnataka verfolgt werden könnten. „Karnataka liegt im Süden; die radikaleren Hindus leben jedoch im Norden“, erklärt Dave Stravers von Mission India. „Und doch wachsen die Gemeinden hier schnell.“ Oft wird berichtet, dass Christenverfolgung gerade dort mit Sicherheit beginnen wird, wo Gemeinden schnell und stark wachsen. In diesem Fall wurde der christliche Glaube in der Region zu einer Bedrohung für den Hinduismus. Stravers berichtet, dass `Mission India´ Präsentationen von Hindus fand, die andeuten, dass hinduistische Tempel geschlossen und christliche Gemeinden neu gegründet werden, und dass etwas dagegen getan werden müsse.

Auch Mission India blieb von der Gewalt nicht verschont. In ihrem Zentrum in Karnataka wurde eine Schulung von extremistischen Hindus unterbrochen, die hereinstürmten und viele der Teilnehmer brutal verprügelten. Als die Polizei eintraf, nahmen die Polizisten alle fest, die geschlagen worden waren – mit der Begründung, sie hätten die Gewalt provoziert. Obwohl diese Christen die Möglichkeit hatten, ihren Glauben im Gefängnis zu teilen, mussten die Schulungsprogramme für einige Wochen ausgesetzt werden, bis die Wogen geglättet waren. Die Unterbrechung der Arbeit ist genau die Gefahr solcher Angriffe. „Die wirkliche Gefahr besteht darin, dass andere Gläubige der Region eingeschüchtert werden und mit ihrer Arbeit aufhören“, erklärt Stravers. „Und genau das ist die Strategie, die hinter diesen Angriffen steht.“

Trotz allem breitet sich das Evangelium im ganzen Staat immer weiter aus. Betet, dass die Opfer der Angriffe in Karnataka sich nicht einschüchtern und von ihrer Arbeit abhalten lassen. Betet, dass sie weiterhin mutig das Wort Gottes verkünden und betet für die Angreifer. Betet, dass diese Christenverfolger wie Paulus die Augen geöffnet bekommen und dann nicht länger gegen, sondern für unseren Herrn kämpfen.

Quelle: DAVE STRAVERS, MISSION INDIA / JoelNews 

17.07.10: SIERRA LEONE: Der Präsident ruft erneut zu einer 90-tägigen ...

Im Jahre 2009 rief Ernest Bai Koroma, der christliche Präsident von Sierra Leone, seine Nation zu einer 90-tägigen Fastenzeit auf. Am Ende der Fastenzeitwidmete er im Beisein von christlichen und muslimischen Führern in einem vollen Stadion Sierra Leone Gott. Dieses Jahr hat er zu einer erneuten 90-tägigen Fastenzeit aufgerufen, die am 20. April beginnt und am 19. Juli 2010 endet. Er möchte dieses Mal einen Bund mit Gott und seiner Nation schließen. Dies wurde von dem niederländischen Gebetsleiter Pieter Bos berichtet, der eingeladen wurde, um bei den Vorbereitungen der nationalen Fastenzeit mit zu wirken.

„In Sierra Leone unterscheiden die Menschen nicht zwischen geistlichen und staatlichen Angelegenheiten der Gesellschaft“, sagt Bos. „Auch muslimische Führer unterstützten die Gebetsinitiative und baten unser Team, für sie zu beten. Wir unternahmen eine 1729;4 km lange Fahrt durch das Land, sprachen mit dem Präsidenten, mit drei Ministern der Regierung, mit fünf Bürgermeistern, mit vielen Stammeseltesten und geistlichen Führern in acht Städten. Ich konnte die biblische Bedeutung von Gottes Bund mit den Menschen, der Wichtigkeit von Buße, dem Gebet und von Einheit erklären. Zehn Jahre nach dem Bürgerkrieg, beginnt eine neue Zeitepoche für Sierra Leone.“

Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder in Afrika, aber dennoch spendeten sie 100729 um beim Wiederaufbau in Haiti zu helfen.

Quelle: PIETER BOS, SERVING THE NATIONS / JoelNews

17.07.10: MEXIKO: „King of Heroin“ verhaftet – nach Gebet

Am 23. März kamen die Christen in Mexiko zu einer Gebetsinitiative für ihre Nation zusammen. „Es war eine hingegebene Zeit des Gebets, mit Autorität wurde um Befreiung aus den Verstrickungen des Landes mit den Drogenhändlern gebetet. In Wirklichkeit steckt ein Krieg gegen die ganze Gesellschaft dahinter, der die ganze Nation zu illegalem Handeln bewegen soll“, schreibt John Robb vom ‚International Prayer Council’. „Am darauf folgenden Tag, dem 24. März erreichte uns die Nachricht, dass der ‚Haupträdelsführer des Handels mit Heroin’, Jose Antonio Medina, im westlichen Bundesstaat Michoacán festgenommen wurde. Er wurde zusammen mit einigen kolumbianischen Drogendealern verhaftet, die dem kolumbianischen und mexikanischen Drogenkartell angehörten. Gott sei alle Ehre! Der Herr antwortet auf Gebet und wird die kriminellen Machenschaften beendigen, wenn wir anhaltend darum bitten.“

 Quelle: JOHN ROBB / JoelNews

17.07.10: NIGERIA: Evangelisten berichten über 360.000 "Entscheidungen...

Die Veranstalter einer evangelistische Tour in der ländlichen Gegend der Stadt Takum im Osten Nigerias berichten von mehr als 360729 Entscheidungen für Christus, während einer fünftägigen Großevangelisation im vergangenen Monat. Evangelist Daniel Kolenda von Christus für alle Nationen (CfaN), der gemeinsam mit dem Gründer von CfaN, Reinhard Bonnke, die Großveranstaltung, vom 24.-28. März, leitete, berichtete von Zehntausenden von Besuchern an jedem Abend. Mehrere Fulani Muslime, die ethnischen und religiösen Minderheiten angehören und vor kurzem dadurch bekannt wurden, dass sie Christen in den Dörfern von Jos angriffen, bezeugten ihren Glauben an Christus. Hunderte von Menschen wurden geheilt. „Die Reaktionen auf die Predigt des Evangeliums war gewaltig“, sagte er. „Tausende wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und wir haben viele Zeugnisse von Wunder und Heilungen.“

Kolenda berichtete von einer verzweifelten Mutter, die ihre Tochter aus dem Krankenhaus nahm, damit diese an der evangelistischen Veranstaltung teilnehmen konnte. Das Mädchen wurde von einem schweren Fall von Typhus geheilt. Eine andere Frau wurde von Blindheit und Taubheit geheilt. Ein junger Mann, der seit Jahren an einer psychischen Erkrankung litt, erfuhr vollkommene Genesung. Eine Frau, die in den vergangenen zwei Jahren gelähmt war, erzählte, dass sie den Heiligen Geist wie eine Brise über sich fühlte, während sie auf dem Gelände der Großveranstaltung schlief. „Sie sprang plötzlich auf und begriff, dass sie vollkommen geheilt war“, sagte Kolenda.

Die Teilnehmer brachten auch Götzen und Fetische der Zauberei, um sie zu verbrennen. Eine Gruppe von Fulani Moslems, die Christus, am zweiten Tag der Veranstaltung ihr Leben übergeben hatten, zogen ihre Amulette ab und warfen sie ins Feuer. „Ihre Gesichter, die von Markierungen und Tätowierungen ihrer Stammeszugehörigkeit gekennzeichnet waren, strahlten die Liebe Jesu wider“, sagte Kolenda.

Während der Großveranstaltung leitete Bonnke auch eine FIRE-Konferenz für Pastoren. Er lehrte sie über die Macht des Heiligen Geistes und trainierte sie, den Auftrag der Evangelisation umzusetzen. Nach dem Treffen sagte er, die Kirchen waren überfüllt mit Neubekehrten. Bereits mehr als 35 Jahre führt Reinhard Bonnke Großevangelisationen in ganz Afrika durch. CfaN plant eine weitere Großevangelisation in Nigeria im August dieses Jahres.

Quelle: DANIEL KOLENDA, CFAN / JoelNews

17.07.10: TSCHECHIEN: Roma begegnen Jesus

2005 zog Johan mit seiner Familie von den Niederlanden nach Tschechien, weil sie das Gefühl hatten, Jesus wollte sie dort haben. Es war kein einfacher Umzug. Sie brauchten zwei Jahre, um sich an die Kultur zu gewöhnen, die Grundlagen der Sprache zu lernen und einen Wohnort zu finden. In dieser Zeit hatten sie Gelegenheit, neu darüber nachzudenken, was es wirklich bedeutet, Christ zu sein. Kurz nachdem sie in ihr Haus in Tschechien gezogen waren, lernte Johan auf der Straße einen Roma kennen, der ihn auf einen Kaffee zu sich nach Hause einlud. Johan merkte schnell, dass diese Familie sehr arm war, und so beschloss er, jede Woche ein paar Hühnereier vorbeizubringen.

„Es dauerte ein bisschen, bis wir uns kennen lernten“, berichtet Johan. „Der Mann, der das Haupt seiner Familie war, erzählte mir von dem heftigen Rassismus, unter dem die Roma in Tschechien zu leiden haben. Das hat mich sehr berührt und ich beschloss, sie einfach zu lieben. Mit der Zeit sprachen wir auch über die Gute Nachricht von Jesus. Ich bin kein Missionar, ich bin Computer-Programmierer, aber ich habe einfach mein Herz für ihn geöffnet – so gut ich es in dieser fremden Sprache eben konnte. Eines Tages brach ich in Tränen aus, ich war so traurig. Wir redeten viel miteinander, aber sie beteten immer noch einen anderen Gott an – das Geld. Es verletzte mich und ich begann, die Hoffnung zu verlieren, weil ich in ihnen nicht diese Sehnsucht wecken konnte, ihre Herzen für Gott zu öffnen – ganz zu schweigen vom Anspruch Jesu für ihr Leben. Die Familie war betroffen von meiner emotionalen Reaktion, das war irgendwie der Wendepunkt. Ein paar Monate später sagte mir dieser Mann, dass er ein Nachfolger Jesu werden wolle. Das war der Beginn einer geistlichen Erweckung in diesem Haus. Noch ein paar Monate später wurde er getauft.“

 

„Wenn du noch nie über das Schicksal der Menschen geweint hast, die du erreichen möchtest, dann bist du kein guter Arbeiter.“

 

Peter Scheele, ein holländischer Evangelist, sagte einmal: „Wenn du noch nie über das Schicksal der Menschen geweint hast, die du erreichen möchtest, dann bist du kein guter Arbeiter. Was tust du dann? Du solltest mit dem aufhören, was du tust und lernen, Menschen mit Gottes Augen zu sehen, um wirklich Mitleid für sie zu empfinden (Mt. 20,34). Nur dann bekommst du die richtige Einstellung, die du brauchst, um mit ihnen zu reden. Denn dann wirst du sie so lieben, wie Jesus sie liebt.“ Das war auch Johans Erfahrung. „Durch diesen Roma kam ich in Kontakt mit anderen Roma-Familien. Die Armut, Beziehungsprobleme, ihre Unwissenheit in lebenswichtigen Dingen, die Folgen ihrer Sünde, all das traf mich persönlich. In solch einem Umfeld wird immer klarer, wie nötig Buße ist. Es gibt einen krassen Kontrast zwischen der Sünde und Gehorsam gegenüber Gott.“

Johan sagt, er machte ein paar Anfängerfehler. Er schenkte den Roma Bibeln, doch die meisten von ihnen können nicht lesen und verheimlichen dies. „Ich habe bald herausgefunden, dass die Roma nicht durch Lesen lernen, sondern durch das Erzählen von Geschichten und Gleichnissen. Also haben wir Audioaufnahmen vom Alten und Neuen Testament aufgetrieben. Ich war völlig verblüfft, wie diese Menschen auf Gottes Wort reagierten, das ihnen von CD und DVD vorgelesen wurde. Es erwies sich als wahrer Segen. Jetzt hören sie sich die Aufnahmen wieder und wieder an, um Gottes Wort auswendig zu lernen. Und es funktioniert! Der Glaube kommt durch das Hören… Jetzt sehen wir, sie neues Leben beginnt (Mark. 4,26-29).“

Jetzt ist es Johan wichtig, den bestehenden Hausgemeinden dabei zu helfen, in Bewegung zu kommen. Er entwickelt strukturierte Unterrichtseinheiten für Roma, die anderen die Glaubensgrundlagen nahe bringen werden. „Sie haben ein besseres Verständnis von Familie und Beziehungen als wir Weiße“, sagt Johan. „Die Roma brauchen niemanden, der Projekte aufbaut und dann wieder verschwindet, davon hatten sie bereits genug. Was sie aber brauchen sind Menschen, die ‚Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele von ganzem Gemüt und mit allen Kräften lieben’ (Mark. 12,30).“

Quelle: JOHAN (NAME GEÄNDERT /DER REDAKTION BEKANNT) JoelNews

30.06.10: THAILAND: Kinder erleben die Kraft des Gebets

Als Waldbrände fast ihr Heim zerstörten, erlebten thailändische Kinder die Kraft des Gebets und des Vertrauens in Gottes Handeln. Am Freitag, dem 19. März, erhielt die Organisation „Vision Beyond Borders“ die Nachricht, dass in der Nähe eines Waisenhauses Waldbrände ausgebrochen seien und direkt auf das Waisenhaus zukämen. Es waren gerade erst neue Schlafsäle, eine Küche, eine Kantine, eine Kirche und Waschräume gebaut worden. Die Arbeiter verschickten dringende Gebetsaufrufe per E-Mail und brachten die Kinder auf der Spitze eines Hügels in Sicherheit. Dort angekommen ermutigte ein Mitarbeiter die Kinder, zu Gott zu beten und ihn zu loben.

Obwohl gerade Trockenzeit in Thailand herrscht, hatten sie das Vertrauen, dass Gott Regen schicken würde. Das Feuer kam schnell näher, doch gerade bevor das Waisenhaus erreicht wurde, hörten sie es donnern. Es begann zu nieseln und dann zu schütten, bis das Feuer vollständig gelöscht war.

Quelle: VBB/JoelNews

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